Der frühe Vogel fängt den Wurm, heißt es so schön. Doch ist Krafttraining nach dem Aufstehen bereits im Einklang mit dem Biorhythmus des Körpers? Klar sind Bewegung und Fitness immer möglich, aber geht es nach der Leistungsfähigkeit im Tagesablauf gibt es Zeiträume, in denen manches Training sinnvoller ist und manches weniger gut.
Generell kann natürlich fast den ganzen Tag trainiert werden, doch nicht jede Übung ist jederzeit mit dem Biorhythmus des Körpers im Einklang. Dafür gibt es eine allgemeine Faustregel, nach der man sich richten kann. Demnach gilt: morgens mobilisieren, vormittags Ausdauer, mittags aktivieren, nachmittags Kraft und am frühen Abend intensive Leistung. Wichtig dabei ist aber, dass auch der Chronotyp und die Gewöhnung eine Rolle bei der passenden Uhrzeit spielen.
Unter Chronotyp versteht man die Kategorien der inneren biologischen Uhr eines Menschen. Diese sind genetisch festgelegt und unterteilen sich vor allem in Frühtyp, der auch Lerche genannt wird, in den Zwischentyp und den Spättyp, die Nachteule. Gemessen wird das anhand der Schlafenszeit. Welcher Typ sind sie?
Hier ist eine kleine Übersicht:
• Frühtyp (Lerche): Schlafen von ca. von 21:30 bis 4:30 Uhr
• Zwischentyp: Schlafen von ca. 23:30 bis 6:30 Uhr
• Spättyp (Eule): Schlafen von ca. 1:00 bis 09:00 Uhr
Es sind die drei Hauptkategorien, aber manchmal werden sogar noch mehr Unterschiede gemacht. So haben russische und belgische Wissenschaftler in einer Studie vier Typen ausgemacht, Münchner Forscher sind sogar auf sieben Kategorien gekommen. Für die meisten Menschen ist es laut einer Auswertung des “Munich Chronotype Questionnaire” ideal, zwischen 23 und 1 Uhr ins Bett zu gehen.
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Die Faustregel ist keine fixe Vorgabe, sondern nur ein Rahmen zur Orientierung. Die genauen Uhrzeiten können variieren, was auch an den Chronotypen liegt. Allerdings ist klar, dass sich unter anderem die Körpertemperatur, Reaktionsfähigkeit, Muskelkraft, Stoffwechsel, Melatoninproduktion und Beweglichkeit im Laufe eines Tages verändern. Der Körper arbeitet in einem 24-Stunden-Rhythmus.
Nun wissen wir, dass sich Training im Einklang mit dem Biorhythmus von Mensch zu Mensch unterscheiden kann. Eine fixe Uhrzeit, die allgemeingültig ist, gibt es deshalb nicht. Aber die Faustregel zur Orientierung ist natürlich dennoch wichtig. Welche Workouts sind nun zu welcher Tageszeit sinnvoll, um im Einklang mit dem Biorhythmus zu stehen? Das sind die fünf Zeitfenster:
Direkt nach dem Aufstehen ist der Körper noch weit von seiner Bestform entfernt. Muskeln, Gelenke, maximale Kraft und Explosivität sind noch im Halbschlaf. Mit Mobilität oder einer leichten Yoga-Einheit werden die Muskulatur aktiviert, der Bewegungsumfang vergrößert und die Durchblutung nach und nach erhöht. Krafttraining ist übrigens kein No-Go. Aber ein ausführlicheres Aufwärmen ist notwendig.
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Um die Mittagszeit geht es kaum um den Rhythmus, sondern um den sinnvollen Effekt. Ein kleines Aktivierungsworkout unterbricht das lange Sitzen auf der Arbeit, fördert dadurch auch die Gesundheit und bringt Kreislauf und Muskulatur in Schwung, ohne zu sehr anzustrengen. Beispiele können ein Spaziergang oder auch ein zehnminütiges leichtes Cardio-Training sein. Eine bewegte Pause eben.
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Intervalltraining, Sprints oder Sport im Verein bieten sich vor allem am frühen Abend an, da unter anderem die Reaktionsfähigkeit, Koordination und Explosivität nötig und in der Zeit hoch sind. Wichtig ist: Sehr intensive Belastungen direkt vor dem Schlafengehen mindern oft die Schlafqualität.
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Wer vormittags Zeit hat, kann ein leichtes Ausdauertraining einplanen. Radfahren, Schwimmen oder ein ruhiges Joggen sind optimal, da sie keine Topleistung benötigen. Die Leistungsfähigkeit beim Ausdauertraining ist nicht unbedingt vormittags am besten, da es manche Menschen gibt, die am Nachmittag schneller sind, deshalb geht es auch eher um moderate Ausdauer und nicht um einen Tempolauf.
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Wissenschaftlich wohl am besten begründet ist das Muskel- und Krafttraining am Nachmittag, da die Leistungswerte meist zwischen 16 und 20 Uhr höher sind. Ein anspruchsvolles Krafttraining bietet sich deshalb in diesem Zeitraum an.
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Der frühe Vogel fängt den Wurm, heißt es so schön. Doch ist Krafttraining nach dem Aufstehen bereits im Einklang mit dem Biorhythmus des Körpers? Klar sind Bewegung und Fitness immer möglich, aber geht es nach der Leistungsfähigkeit im Tagesablauf gibt es Zeiträume, in denen manches Training sinnvoller ist und manches weniger gut.
Muskeltraining setzt Botenstoffe so genannte Myokine frei. Was sind Myokine und warum sind sie gesund?
Functional Training begann als Trend und ist inzwischen aber weit mehr als das. Auch bei Pfitzenmeier gibt es auf den Trainingsflächen eigene Functional-Bereiche, die bei den Mitgliedern sehr beliebt sind. Der Grund ist einfach: Wer Functional Training macht, will mehr Power und Energie für den Alltag haben. Doch was steckt eigentlich dahinter und welche Vorteile bringen die “funktionellen Übungen”?
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Alaska-Seelachs ist ein Wildfisch, der im Nordpazifik gefangen wird und kein Zuchtfisch, deshalb ist er auch frei von Schadstoffen, wie Pestiziden und Antibiotika. Durch seinen milden Geschmack und seine nahezu grätenfreie Eigenschaft ist vor allem auch bei Kindern beliebt. Zusätzlich punktet er mit zahlreichen Nährstoffen, die für die körperliche und mentale Gesundheit wichtig sind.
Bananen sind ein super sättigender Snack und ihr süßlicher Geschmack ist bei Jung und Alt beliebt. Aus Mittel- und Südamerika, Afrika oder Asien werden sie zu uns exportiert und sind ganzjährig erhältlich. Insgesamt haben sie für die Gesundheit einiges zu bieten.
Du wolltest schon immer etwas beweglicher werden oder sogar einen Spagat können? Dann ist das hier genau das richtige Thema für dich! Wir zeigen dir, wie du mit nur wenigen Dehnübungen dieses Ziel erreichen kannst. Mit etwas Geduld und Ausdauer ist ein Spagat für jeden lernbar, egal in welchem Alter. Außerdem ist es ein toller Ausgleich zum Krafttraining, um verspannte Muskulatur zu lockern und elastischer werden zu lassen.
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