Heute werden wir euch über die positiven Effekte einer veganen Ernährung aufklären und haben außerdem einen Erfahrungsbericht einer unserer Kursleiter für euch vorbereitet, die sich seit Jahren überwiegend vegan ernährt.
„Vor zehn Jahren habe ich mich entschlossen, ein veganes Experiment zu starten. Schon immer war eine gesunde Ernährung für mich sehr wichtig – inspiriert von vegan lebenden Sportlern wie Scott Jurek und Brendan Brazier startete ich konsequent. Als Langstreckenläuferin ist für mich die Regeneration ein sehr wichtiger Aspekt.
Es war sehr schnell erkennbar, wie das Weglassen von Milchprodukten meine Regenerationsmöglichkeit erheblich verbesserte. Dass mein Körperfettanteil sich noch einmal verbesserte, ebenso meine sportliche Leistungsfähigkeit und das Ganze innerhalb von wenigen Wochen erstaunte mich sehr.
Quelle: lunavandoorn/Shutterstock.com
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Die Dichte an Mikronährstoffen ist entscheidend, pflanzliche Lebensmittel wie Gemüse, Obst, grüne Blattsalate und Kräuter sind hier unschlagbar gut. Meine Eiweißquellen sind rein pflanzlich und sehr abwechslungsreich. Bohnen, Linsen, Nüsse, Saaten, Pilze und viele Gemüsearten bedeuten für mich nicht Verzicht, sondern eine wunderbare Vielfalt an Geschmack und Genuss.
Als Nahrungsergänzung nehme ich nur Vitamin B12 ein, ein „Muss“ bei der veganen Ernährung, jedoch muss man beachten, dass dieses Vitamin dem Nutztier in der Massentierhaltung ebenso als Supplement zugeführt wird, dass es später in seinem Fleisch enthalten ist.
Auf Käse zu verzichten war aber dennoch die größte Herausforderung. Das Geschmackserlebnis ist schon sehr prägend und oft ein ganzes Leben lang konditioniert. Deshalb möchte ich mich auch nicht als reiner „Veganer“ bezeichnen. Es kommt sehr selten vor, dass ich beim Urlaub in den Alpen Käse esse…und ja, das schmeckt, jedoch spüre ich sehr schnell, wie mein Wohlbefinden dadurch beeinträchtigt wird, denn eines ist klar: Muttermilch hat die Natur für Babys gemacht – also für das Kalb und nicht für einen erwachsenen Menschen. Punkt.
Ich bin bei meiner vorwiegend veganen Ernährung geblieben, erfreue mich einer überragenden Gesundheit und werde nächstes Jahr meinen Lebenstraum den „Trans Alpin Run“ über acht Tage verwirklichen – mit 61 Jahren.
Versucht es mal, vielleicht mit zwei oder drei veganen Tagen pro Woche – euer Körper und die Umwelt sagen DANKE dafür.“
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Hier listen wir euch die wichtigsten Fakten auf, warum eine vegane Ernährung gesund und umweltfreundlich ist:
Durch den erhöhten Konsum von Nüssen, Obst und Gemüse stehen dem Körper während des Sports und nach dem Sport viele Vitamine, Mineralstoffe, pflanzliche Proteine und gesunde Fettsäuren zur Verfügung. Dies führt bei vielen veganen Sportlern zu einer verbesserten Leistungsfähigkeit und schnelleren Regeneration
Einer der vielen Beweggründe, einen veganen Lebensstil zu verfolgen, ist (neben ethischen Gründen) die Umwelt. Studien zeigen, dass die landwirtschaftliche Tierhaltung mehr Emissionen vorweist, als der globale Verkehr und zudem der Wasserverbrauch der Fleischproduktion deutlich überhöht ist. Dazu ist bekannt, dass großflächig Regenwälder gerodet werden, um weltweit Weideland für die Viehhaltung und Ackerland für den Anbau von Futtermitteln zu schaffen.
Eine vegane Ernährung ist meist leichter verdaulich und somit kann der Körper mehr Energie zur Stärkung des Immunsystems bereitstellen. Zudem stehen dem Körper meist automatisch viele Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe und gesunde Fette zur Verfügung.
Das Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes zu erkranken, kann durch eine cholesterinärmere, vegane Ernährung gesenkt werden, da anstelle tierischer Fette und gesättigter Fettsäuren deutlich mehr ungesättigte Fettsäuren und Ballaststoffe aufgenommen werden. Außerdem können sich die durch eine rein pflanzliche Ernährung gesenkten Blutdruckwerte, positiv auf unsere Gesundheit und Vitalität auswirken.
Auch bei einer veganen Ernährung kann man seinen Proteinbedarf ohne Probleme decken. Lebensmittel wie Soja, Hülsenfrüchte, Mandeln, Nüsse und Produkte aus Vollkorngetreide dienen als gute Eiweißquellen. Somit kann auch bei einer vielfältigen veganen Ernährungsweise der Proteinbedarf abgedeckt werden.
Noch ein paar Worte zum Schluss. Das Thema Veganismus ist sehr im Trend und immer öfter zusehen. Wichtig ist es, sich selbst über dieses Thema zu informieren und seinen eigenen Weg zu gehen. Als kleine Anregung und für alle Sportliebhaber empfehlen wir die Netflix Dokumentation „The Game Changers“.
Ein toller Gesundheit-Booster in der Winterzeit.
Rezept für einen nervenstarken Snack
Im Bereich Fitness und Ernährung gibt es viele Mythen und Missverständnisse, die sich hartnäckig halten. Diese falschen Informationen können nicht nur zu Verwirrung führen, sondern auch den Fortschritt auf dem Weg zu einem gesünderen Lebensstil behindern. In diesem Blogbeitrag stellen wir vier gängige Mythen vor und räumen diese auf.
Das Staudengewächs aus der Familie der Doldenblütler stammt aus Asien und wächst in Südeuropa an Küsten und in bergigen Landschaften. Das umgangssprachlich bekannte „Maggikraut“ ist auch schon seit dem Mittelalter in Klöstern eine wichtige Heilpflanze. Liebstöckel hat ein leckeres bitter-süßes Selleriearoma und kann mit seinen Inhaltsstoffen für die Gesundheit wertvoll sein.
Das Knollen- bzw. Wurzelgemüse gehört zu den Korbblütler-Gewächsen und erinnert vom Aussehen an Ingwerwurzel oder Kartoffelknollen. Die ursprünglich aus Mittel- und Nordamerika stammende Knolle, die von Oktober bis März geerntet wird, ist innen weiß und hat einen süßlich-nussigen Geschmack. Für die Gesundheit liefert die eher weniger bekannte Wurzel, die auch Knollensonnenblume genannt wird, viele wichtige Nährstoffe.
Ob schwarz oder weiß − Holunderblüten sind eine eher unbekannte Delikatesse und zählen zu den Moschuskrautgewächsen. Ob als Tee, Saft, Sirup oder Gelee, in jeder dieser Varianten sind sie sehr schmackhaft und haben ein süßes Aroma. In den alpinen Gebieten werden sie auch Holler oder Holder genannt. Von Mai bis Juli stehen sie in voller Blüte und haben für die Gesundheit viele förderliche Inhaltsstoffe.
Frost und Sonne – eine wunderschöne Kombination. Aber oft sorgt sie dafür, dass man lieber zu Hause bleibt und ein gemütliches Nickerchen macht: Die Motivation, sich zu bewegen, steht und fällt regelmäßig mit der Temperatur.
Maisgrieß wird auch Polenta genannt, ist ein traditionelles Gericht und Grundnahrungsmittel in Italien und Spanien. Es wird aus Mais gewonnen, das grob gemahlen worden ist. Ganzjährig ist Maisgrieß verfügbar und hat einen neutralen leicht süßen Geschmack. Für die Gesundheit kann Maisgrieß förderlich sein.
Es ist kein Geheimnis, dass Bewegung deinem Körper gut tut, aber weißt du wie gut Sport für dich und deine Gesundheit wirklich ist? In diesem Artikel zeigen wir dir acht Gründe, warum du regelmäßig Sport machen solltest.
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Im Jubiläumsjahr nimmt das Fitnessunternehmen seine Expansionsstrategie verstärkt auf, plant und realisiert neue Projekte in den Bereichen Neueröffnungen, Baumaßnahmen in bestehenden Fitnessstudios, Übernahmen, technische Erweiterungen / Innovation und Trainerausbildung auf Hochschulniveau. Zum Artikel
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