In diesem Beitrag möchten wir Euch eine Empfehlung zum Thema Ernährung bei Gicht und Rheuma geben, um die Symptome beider Krankheiten zu lindern und für ein neues Lebensgefühl zu sorgen.
Bei Gicht handelt es sich um eine Störung des Harnsäurestoffwechsels. Bei einem Großteil der Fälle ist der Körper nicht mehr in der Lage, Harnsäure richtig abzutransportieren und es kommt zu einem Überschuss an Harnsäure im Körper. Dieser Überschuss an Harnsäure im Blut bildet kleine Harnsäurekristalle, die sich in Gelenken ablagern. Die Folge sind Schmerzen und Steifheit dieser Regionen. Im schlimmsten Fall können diese Gelenke sogar zerstört und deformiert werden.
Falsche Ernährungs- und Lebensgewohnheiten spielen bei der Entstehung von Gicht ebenso eine Rolle wie erbliche Veranlagung.
Harnsäurekristalle sind ein Abbauprodukt von Purinen, welche in vielen Lebensmitteln vorhanden sind. Empfehlenswert ist daher, purinreiche Lebensmittel wie z.B. Fleisch, Geflügel und auch Fisch, erheblich zu reduzieren.
Die Eiweißzufuhr sollte stattdessen aus purinfreien bzw. purinarmen Lebensmitteln wie
bestehen.
Purinfreie Eiweißpulver helfen ebenfalls, den täglichen Eiweißbedarf zu decken.
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Auf ausreichende Wasserzufuhr ist besonders zu achten, denn dies sorgt dafür, dass vermehrt Harnsäure über den Urin ausgeschieden wird.
Eine basenreiche Ernährung durch Obst und Gemüse ist ebenfalls sehr hilfreich, um die Symptome zu lindern.
Rheuma ist bei uns eine Volkskrankheit. An diesen vielfältigen Krankheitserscheinungen soll in Deutschland mittlerweile jeder Dritte leiden.
Entzündungshemmende Nahrungsbestandteile wie z.B.
können das Krankheitsbild erheblich abmildern.
Die wichtigste Maßnahme dabei ist die Verminderung der Arachidonsäure auf 50 Milligramm pro Tag.
Arachidonsäure ist besonders in Fleisch, Eiern, Wurstwaren, aber auch in fetthaltigen Milchprodukten vorhanden.
Daher ist die Verwendung von fettarmen Milchprodukten besonders empfehlenswert.
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Der Bedarf an Vitamin E wird für Rheumapatienten mit 400 bis 1.200 Milligramm pro Tag angegeben. Besonders hohe Konzentrationen befinden sich in pflanzlichen Ölen wie
und Mandeln.
Der Vitamin E Bedarf erhöht sich mit einer gesteigerten Aufnahme an mehrfach ungesättigten Fettsäuren.
Das Spurenelement Selen sollte besonders mit Getreideprodukten zugeführt werden. Dosierungen von 100 bis 200 Milligramm sind als sinnvoll und unschädlich zu bezeichnen.
Auch Fasten kann den Entzündungsprozess und die damit verbundenen Schmerzen lindern. Fasten stellt eine ideale Reinigungskur dar.
Durch das Fasten können die gerade beim Rheumatiker anfallenden Stoffwechselendprodukte aus dem Körper transportiert werden.
Oxidativen, wie Stress, Alkohol oder das Rauchen, sollten möglichst gemieden werden.
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