Dürfen die Knie bei der Kniebeuge über die Fußspitzen ragen?
Sind tiefe Kniebeugen schlecht für die Knie?
Dies sind zwei Fragen, mit denen unsere Trainer im Studio täglich konfrontiert werden. Diese Mythen möchten wir hiermit genauer erläutern und aufklären:
Es stimmt zwar, dass mit Vorschub der Knie die Belastung der Gelenke steigt, jedoch treten die Belastungsspitzen dafür erst deutlich tiefer auf.
So liegt die Belastungsspitze bei der Kniebeuge mit Knie über der Fußspitze bei einem Beugewinkel von 76°, bei der Variante mit den Knien hinter den Zehen bereits bei 97°. Es handelt sich hierbei um den Winkel, der zwischen der Ober- und Unterschenkelrückseite gebildet wird. Der Winkel wird kleiner, je tiefer die Kniebeuge ausgeführt wird.
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Wenn die Knie nach vorne gebracht werden, steigt die Belastung der Knie um lediglich ca. 25%. Doch, dass es eher ungünstig ist, diese Bewegung zu vermeiden, zeigt sich in der Analyse der Hüftbelastung. Denn diese steigt vergleichsweise enorm bis um das Zehnfache, also um bis zu 1000%, wenn die Knie weit über die Zehen hinausragen. Dies hängt aber auch von der Oberkörperneigung und Zusatzgewicht ab.
Somit sollten die Knie so nach vorne geführt werden, wie es sich natürlich anfühlt, während die Ferse auf dem Boden bleibt. Dadurch bleibt der Oberkörper möglichst aufrecht und die Belastung auf die Hüfte sinkt. Für die Knie ist das kein Problem.
Genauso wie für die eben erläuterte Bewegung, sind die Knie auch für die tiefe Kniebeuge gemacht. Die Belastung der Knie steigt theoretisch mit steigendem Kniebeugewinkel.
Jedoch muss beachtet werden, je tiefer die Kniebeugeposition, desto weniger Gewicht kann bewegt werden. Vergleicht man die partielle Kniebeuge, also Hüfte im 90° Winkel zu den Knien, mit der Tiefkniebeuge, so kann innerhalb der Tiefkniebeuge über 30% weniger Last bewältigt werden.
Auch werden die Kontaktflächen mit steigendem Kniebeugewinkel größer, weshalb die Last auf eine größere Fläche verteilt wird. Es wurde festgestellt, dass bei steigender Zusatzlast die Kontaktflächen weiter steigen. Ab 90° Kniebeugung bleibt die Belastung auf die Knie relativ konstant. Ab 90° Kniebeugung, also auf der Hälfte des Weges, kommt sogar noch ein weiterer Mechanismus hinzu, um die Last aufzufangen. Denn dort entsteht eine Kontaktfläche zwischen Oberschenkel- und Unterschenkel, welche mit fortschreitender Beugung zunimmt.
Somit kann mit gutem Gewissen gesagt werden, dass bei gesunden Knien die tiefe Kniebeuge den Knien genauso wenig schadet, wie eine halbe Kniebeuge.
Also leg‘ los mit dem Kniebeugen-Workout!
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Ohne sie läuft es nicht: die Füße. Jetzt, wo es so langsam wärmer wird, freuen sich die Füße auch wieder auf ein bisschen mehr frische Luft. Ob auf der Wiese, im Sand, im Matsch, auf Kieselsteinen, in der Wohnung oder einem Barfußpfad – barfuß gehen hat etliche Vorteile für die Gesundheit der Füße und des ganzen Körpers.
Am 15. März ist der „Tag der Rückengesundheit“. Bei vielen Personen schmerzt es im Rücken. Entweder durch Fehlbelastungen, vieles Sitzen oder monotone Bewegungsabläufe kann es zu Verkrampfungen und Verhärtungen kommen. Um den Rücken und seine Muskulatur wieder aufzulockern und zu kräftigen, gibt es bei Pfitzenmeier zahlreiche Möglichkeiten.
Arbeit, Termine, Haushalt, Ehrenamt, Familie und Freunde – es gibt viel Wichtiges im Leben, doch oft kommt die Zeit für Sport zu kurz. Doch wie lässt sich Bewegung und Sport am leichtesten in den Alltag integrieren und zur Gewohnheit werden? Denn schon mehrere kurze Einheiten von beispielsweise 3-mal einen 10-Minuten-Spaziergang am Tag können einen Beitrag zur Gesundheit leisten.
Das Knollen- bzw. Wurzelgemüse gehört zu den Korbblütler-Gewächsen und erinnert vom Aussehen an Ingwerwurzel oder Kartoffelknollen. Die ursprünglich aus Mittel- und Nordamerika stammende Knolle, die von Oktober bis März geerntet wird, ist innen weiß und hat einen süßlich-nussigen Geschmack. Für die Gesundheit liefert die eher weniger bekannte Wurzel, die auch Knollensonnenblume genannt wird, viele wichtige Nährstoffe.
Ob schwarz oder weiß − Holunderblüten sind eine eher unbekannte Delikatesse und zählen zu den Moschuskrautgewächsen. Ob als Tee, Saft, Sirup oder Gelee, in jeder dieser Varianten sind sie sehr schmackhaft und haben ein süßes Aroma. In den alpinen Gebieten werden sie auch Holler oder Holder genannt. Von Mai bis Juli stehen sie in voller Blüte und haben für die Gesundheit viele förderliche Inhaltsstoffe.
Der lila-rote Salat ist mit Chicorée und Endivie vor allem durch den herb-bitteren Geschmack verwandt und wird gerne in der italienischen Küche verwendet. Das Zichorien-Gemüse stammt ursprünglich aus Italien und ist das ganze Jahr über erhältlich. Vom Freiland gibt es ihn hauptsächlich von Juni bis Oktober und bringt zahlreiche Vorteile für die Gesundheit mit.
Du wolltest schon immer etwas beweglicher werden oder sogar einen Spagat können? Dann ist das hier genau das richtige Thema für dich! Wir zeigen dir, wie du mit nur wenigen Dehnübungen dieses Ziel erreichen kannst. Mit etwas Geduld und Ausdauer ist ein Spagat für jeden lernbar, egal in welchem Alter. Außerdem ist es ein toller Ausgleich zum Krafttraining, um verspannte Muskulatur zu lockern und elastischer werden zu lassen.
Zuerst müssen deine Muskeln vor dem Dehnen aufgewärmt werden. Vor jeder Dehnübung ist ein Aufwärmprogramm Pflicht – so sinkt das Verletzungsrisiko und deine Muskeln werden elastischer. Hier reichen ca. 5-10 Minuten Seilspringen zum Aufwärmen.
Du fragst dich, wie man ohne hohen Fleischkonsum auf seine Proteine kommen soll? Nun, mit Pflanzen!
Viele denken bei Protein automatisch an Fleisch, dabei bestehen viele Pflanzen und Pilze ebenfalls zu einem großen Teil aus Eiweiß – und das meist viel gesünder.
Wenn man sich die Tierwelt etwas genauer anschaut, wird schnell ersichtlich, dass die großen Lebewesen wie Elefanten, Nilpferde und Gorillas ausschließlich Pflanzen essen, was ihrem großen Körper keinen großen Abbruch zu tun scheint.
Heute ist der „Tag der gesunden Ernährung“ (7. März) und möchten deshalb in diesem Blogartikel eine weitere Fastenmethode vorstellen. Die 16:8-Methode ist eine Variante des intermittierenden Fastens, die auch auf längere Zeit durchführbar ist. Dabei geht es um den täglichen Nahrungsverzicht und ein genaues Zeitfenster, indem gegessen werden darf.
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Im Jubiläumsjahr nimmt das Fitnessunternehmen seine Expansionsstrategie verstärkt auf, plant und realisiert neue Projekte in den Bereichen Neueröffnungen, Baumaßnahmen in bestehenden Fitnessstudios, Übernahmen, technische Erweiterungen / Innovation und Trainerausbildung auf Hochschulniveau. Zum Artikel
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