Am heutigen Welt-Osteoporose-Tag (20.10) möchten wir auf diese Erkrankung aufmerksam machen. Denn die Osteoporose, auch Knochenschwund genannt, ist laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine der Top 10-Volkskrankheiten weltweit, die mit zunehmendem Alter auftreten können. Doch welche Maßnahmen gilt es zu ergreifen, um präventiv dagegen vorzugehen?
Als Kind wachsen die Knochen und werden dann mit zunehmendem Alter dichter und schwerer. Mit rund 30 Jahren haben sie ihre maximale Stabilität erreicht und dann beginnt der Abbauprozess der Knochendichte.
Bei der Osteoporose nimmt die Knochendichte ab, die Knochen verlieren an Substanz, werden dadurch instabiler und können leichter brechen. Das kann an allen Knochen im Körper passieren. 95 % der Fälle sind als eine primäre Osteoporose einzuordnen, die also altersbedingt und aufgrund von unterschiedlichen Einflussfaktoren vorkommt. Sekundäre Osteoporose tritt als Folge einer anderen Erkrankung auf. Die Osteoporose bemerkt man zunächst nicht, meist wird sie erst durch einen Knochenbruch oder Sturz diagnostiziert.
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Häufig tritt Osteoporose auf:
Aber der persönliche Lebensstil hat Einfluss, ob im Alter Osteoporose entsteht oder nicht. Geeignete Maßnahmen können dabei unterstützen, bisher bekannte Risikofaktoren abzufedern.
Wer aktiv ist und sich regelmäßig bewegt, signalisiert dies seinem Körper und das regt wiederum den Knochenstoffwechsel an. Besonders eignen sich Joggen, Ballsportarten, Trampolinspringen oder Wandern sowie Koordinationsübungen, Übungen mit dem eigenen Körpergewicht, also auch Training des Gleichgewichts. Wichtig ist, dass der Knochen einen leichten Widerstand verspürt. Am besten ist eine Mischung aus allen Trainingseinheiten, da so
All dies senkt das Risiko eines Sturzes, der in hohem Alter einen Knochenbruch zur Folge haben kann.
In unseren Pfitzenmeier Premium Clubs und Resorts werden zum Beispiel drei verschiedene Präventionskurse angeboten oder auch das Training an den milon®-Zirkel-Geräten eignet sich besonders als vorbeugende Maßnahme, denn hier werden alle Muskelgruppen konzentrisch und exzentrisch trainiert. Das bedeutet, dass sowohl Muskeln das Gewicht stemmen als auch das Gewicht mit der eigenen Kraft abfangen können.
Achtung! Bei Osteoporose unbedingt vorab mit dem Arzt abklären, welche Sportarten geeignet sind.
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Die Kombination aus Vitamin D und Kalzium unterstützt den Knochenaufbau und die Knochendichte.
Der Knochen besteht zu mehr als 50 % aus Kalzium. 1 g Kalzium täglich aus Milch, Milchprodukten, kalziumreichem Mineralwasser oder auch aus grünem Gemüse wie Brokkoli fördern die Stabilität der Knochen, da das Kalzium in den Knochen eingelagert wird. Das Vitamin D hilft bei der Kalziumaufnahme und beim Einbau in den Knochen.
Vitamin D stellt der Körper mittels des Sonnenlichtes auf der Haut selbst her. Im Winter kann es über die Nahrung mit fettreichem Fisch, Pilzen oder Eigelb oder durch Vitamin D-Tropfen substituiert werden. Der Knochenstoffwechsel benötigt viele weitere Nährstoffe, um optimal zu funktionieren, daher sollte man auch auf abwechslungsreiche Nahrung achten und Untergewicht vermeiden.
Beide Genussmittel fördern die Reduzierung der Knochendichte und sind gesundheitsschädlich.
Das in Tabak enthaltene Kadmium verhindert, dass das Kalzium in den Knochen eingelagert wird und trägt so zu dessen Instabilität bei.
Auch Alkoholkonsum kann zu Desorientierung und Stürzen führen, die mit Knochenbrüchen einhergehen. Deshalb ist es ratsam, möglichst wenig Alkohol zu trinken.
Bestimmte Medikamente haben Einfluss auf die Dichtigkeit der Knochen. Zum Beispiel Schlaftabletten können auf unseren Bewusstseinszustand Einfluss nehmen und so die Gefahr eines Sturzes erhöhen.
Auch die Sturzgefahren in der Wohnung sollten beseitigt und Hilfsmittel wie Handläufe oder Anti-Rutsch-Matten unter Teppichen installiert werden.
Auch Erkrankungen des Gleichgewichtsorgans oder der Augen haben Einfluss auf das Risiko eines Sturzes.
Mit all diesen Maßnahmen kann man einen entscheidenden Beitrag leisten, dass Osteoporose nicht entsteht. Aber man ist trotzdem nicht davor geschützt, dass die Krankheit auftreten kann.
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